Kalt, nass und teuer? Diese Gruppenleiter fahren trotzdem immer wieder nach Skandinavien

Bildmontage: Vier Jugendleiter und ein Fjord

Wenn ihr uns kennt, dann kennt ihr auch unsere Begeisterung für Skandinavien. Dieses Mal wollen aber nicht wir euch mit Geschichten über spektakulären Landschaften, entspannte Menschen und den tausend Möglichkeiten für Jugendgruppen dort zutexten, sondern die zu Wort kommen lassen, die es wirklich am besten wissen müssen.

Wir haben vier unserer Kunden gefragt, warum sie IMMER WIEDER nach Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark fahren – und das, trotz der gängigen Skandinavien-Vorurteilen „Regen, teuer, weit weg“.

Schweden

Entschleunigung auf Knopfdruck

„Wir fahren seit Jahren mit unserer Jugendfreizeit nach Schweden – und eigentlich ist es jedes Mal wieder ein kleines Abenteuer. Wir suchen uns bewusst Häuser mitten in der Natur, möglichst weit weg von anderen Menschen, direkt an einem See. Diese Weite, die glasklaren Seen, die Wälder und die unglaubliche Stille sind einfach etwas Besonderes. Gleichzeitig bietet Schweden unglaublich viele Möglichkeiten, Natur gemeinsam zu erleben: Wir gehen wandern, sammeln Blaubeeren, angeln, fahren Kanu, kochen am Lagerfeuer oder flitschen stundenlang Steine ins Wasser. Handyfreie Freizeiten sind hier wirklich gar kein Problem.

Gerade für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ist diese Entschleunigung toll. Auch als Gruppe fühlen wir uns überall willkommen. Niemand verdreht die Augen, wenn 30 oder 40 Jugendliche auftauchen, und durch das Jedermannsrecht ist Natur einfach zugänglich. Klar: Die Anreise ist aufwendig, die Häuser sind eher rustikal und beim Wetter kann man Pech haben. Aber wenn man abends am Lagerfeuer sitzt mit ‘nem leckeren Stück Flammlachs in der Hand und über einem der schwedischen Seen die Sonne untergeht und alle zufrieden sind, weiß man wieder, warum wir immer wiederkommen.“ (Lena Bissels)

Norwegen

Freiheit und Abenteuer für alle!

„Norwegen ist unser Land! Die Berge, die Fjorde, die Seen und diese abgefahrene Landschaft: Sobald man in Norwegen angekommen ist, ist die lange Anreise vergessen. Deswegen fahre ich seit vielen Jahren mit meiner Gruppe hierhin. Klar, Norwegen ist teuer und die Planung deswegen eine Herausforderung. Wir nehmen viele Lebensmittel mit und haben dieses Jahr erstmals eine komplett vegetarische Freizeit gemacht. Ging super!

Unser Lieblingshaus liegt direkt an einem See. Hier fahren wir Kanu, gehen schwimmen und auch bei Regen heißt es manchmal einfach: ab ins Wasser! Von dort aus erkunden wir das Land, wandern und machen Ausflüge – zum Beispiel zum Preikestolen mit seiner spektakulären Aussicht über die Fjorde. Dieses Gefühl von Freiheit und Abenteuer ist schwer zu beschreiben. Man darf überall hingehen, sich alles angucken und so auch richtig am Land teilhaben. Einmal haben wir sogar einen Elch gesehen! Die Norweger, mit denen wir Kontakt haben, sind super gastfreundlich und zuverlässig. Klar kann es mal regnen, aber auf die Stimmung schlägt uns das nie. Norwegen muss man einfach mal erlebt haben. Man wird nicht enttäuscht sein!“ (Philipp Sternemann)

Finnland

Anreise mit lauter Highlights

„Finnland ist landschaftlich ähnlich wie Schweden – aber für uns noch ruhiger und entspannter. Unser Haus lag direkt an einem wunderschönen See, ohne Verkehr und mitten in der Natur. Wir hatten zwei kleine Boote, eine Schwimmplattform und viel Platz für Outdoor-Aktivitäten. Pilze und Preiselbeeren sammeln, am Lagerfeuer Stockbrot und Marshmallows machen oder einfach am See sitzen – Langeweile kam nie auf.

Schon die Anreise war ein Erlebnis: Mit dem Reisebus ging es auf die Fähre, mit einem Zwischenstopp in Stockholm. Fünf Stunden Citytrip, dann auf die Nachtfähre mit richtigen Betten – fast wie eine kleine Kreuzfahrt durch die Schären. Klar, insgesamt waren wir fast 48 Stunden unterwegs. Aber wir haben dabei schon so viel erlebt, dass es sich gar nicht wie anstrengendes Reisen angefühlt hat.

Und dann die finnische Sauna! Selbst die Jugendlichen waren begeistert. Wer auf das Angebot oder die Infrastruktur von Städten angewiesen ist, für den ist Finnland die falsche Adresse. Unsere Ausflüge führten lediglich in die Supermärkte und Parks von kleinen Ortschaften drumherum. Für mich steht fest: Ich würde sofort wieder nach Finnland fahren.“ (Kjell-Bo Kelsner)

Dänemark

Nordisch – aber mit Strand!

„Dänemark ist für uns die unterschätzte kleine Schwester Skandinaviens. Man hat dieses nordische Gefühl, ist aber viel schneller da – perfekt auch für eine Freizeit von nur ein paar Tagen oder einer Woche. Dazu kommen angenehme Temperaturen, viel Platz und vor allem: Strand! Skandinavien-Flair mit Sand unter den Füßen – das hat schon was. Die flache Landschaft ist praktisch für Fahrradtouren, Spiele und gemeinsame Aktionen.

Auch Motto-Freizeiten lassen sich in Dänemark prima umsetzen: Lego, Wikinger, Hygge – alles ist möglich. Dazu sind die Menschen entspannt und freundlich, die Gruppenhäuser großzügig und das Land sehr sicher. In Dänemark ist vieles unkompliziert: Anreise, Organisation, Freizeitgestaltung. Wir können mit ‘nem Softeis in der Hand durch kleine Städtchen bummeln oder einfach mit der Gruppe den Tag am Strand verbringen. Und das Beste: keine extreme Hitze, keine Waldbrandgefahr, keine Klimaanlagen notwendig. Nur Ostsee, Nordsee und jede Menge Gemütlichkeit.“ (Rebecca Wilson)

Vier Länder, vier ziemlich unterschiedliche Arten, Skandinavien zu erleben. Aber wenn man unsere Kunden so hört, haben alle vier etwas gemeinsam: Man fährt hin – und möchte wiederkommen. Vielleicht ist es also Zeit, den Norden für eure nächste Jugendfreizeit mal auf die Liste zu setzen.

Fragen? Bedenken? Neugier? Dann schreibt uns! 

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