Gastbeitrag: Eine Reise in Corona Zeiten

Das Gruppenhaus Ahlhorn in Deutschland von außen.

Neben vielen anderen Reisen fuhr die Lebenshilfe Heinsberg dieses Jahr auch ins Teichhaus Ahlhorn. Das herrliche Natur-Gelände, die gute Programmgestaltung, die fröhlichen Teilnemenden und natürlich ein gutes Hygienekonzept machten die Reise zu einem erholsamen Urlaub für alle Beteiligten.

Lebenshilfe Heinsberg:  Ein Urlaub in Corona-Zeiten

“Aktuell nehmen wir auf unsere Reisen einen unsichtbaren Teilnehmer mit: Herrn Corona. Dieser benötigt wie alle anderen Teilnehmer auch, ein individuelles Assistenzprofil. Unsere bisherige Erfahrung ist, je besser wir auf ihn vorbereitet sind und ihn mit in unsere Planungen einbeziehen, desto entspannter und unbeschwerter können unsere Klienten die Reise genießen.

Daher war es am Samstag, dem 22. August wieder soweit! Zum zweiten Mal während der Corona-Zeit, haben wir im Sinne unsere Klienten gesagt: Wir trauen uns!

“Wir trauen uns!”

Neun Klienten machten sich mit dem Familien unterstützenden Dienst des Lebenshilfe Heinsberg e.V. auf den Weg nach Ahlhorn im Landkreis Großenkneten. „Wo ist das denn?“ Kann man berechtigter Weise fragen: Die Antwort lautet: Der Ort liegt in der Nähe von Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen.

Die letzten Kilometer der Anreise gingen quer durch den 485 Hektar großen Wald. Dann kam die Reisegruppe irgendwo im Nirgendwo an. Umgeben von herrlicher Natur mit vielen Bäumen und einer Menge an Wasser rundherum. Das Wasser nennt man übrigens die Ahlhorner Fischteiche.

Das barrierefreie Ferienhaus wurde direkt bezogen. Hier konnte man sich sofort wohlfühlen. Im Gruppen- Wohnzimmer gab es einen herrlichen Blick auf den See, inklusive Naturfernseher: Rehe, Fischreiher, Enten und Gänse wurden ohne Werbeunterbrechung gezeigt.

Ruhe pur in der Natur  (und ein wenig Gruselstimmung)

Auf dem Gelände gab es noch andere Wohneinheiten. Durch die großzügige Gestaltung des Geländes und der Häuser, kam man den anderen Reisenden nicht zu Nahe. Dies kam dem Corona- Schutz sehr zu Gute. Eine Nacht verbrachte die Reisegruppe sogar als Einzige auf dem Gelände im Wald. Dies bescherte pure Ruhe, sorgte aber auch ein wenig für Gruselstimmung.

Die Unterkunft war ein toller Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen und Fahrten in die Umgebung. Ein Ausflug ging nach Oldenburg. Ein weiteres Highlight war sicherlich auch die Tour nach Bremerhaven: Dort ging es ins Klimahaus, den Zoo am Meer und es wurde über den Deich spaziert.

Ausflüge in die Region und in die Natur rund ums Haus boten Abwechslung

An den Fischteichen in Ahlhorn gab es natürlich auch Fisch!
An den Fischteichen in Ahlhorn gab es natürlich auch Fisch!

Da in den Fischteichen vor Ort auch Fische leben, die für das leibliche Wohl gezüchtet werden, ging ein zwei Kilometer langer Fußmarsch zur sogenannten Teichwirtschaft. Dort konnte die Reisegruppe geräucherten Fisch probieren. Frischer und regionaler geht es wohl kaum.

Nach sieben Tagen voller schöner Eindrücke ging es dann zurück nach Hause.

“Herr Corona blieb unsichtbar”

Herr Corona blieb unsichtbar; unter anderem dank dem ausgefeilten Hygienekonzept des Teams im Teichhaus Ahlhorn und natürlich dem geduldigen „Fragen- Beantworter- Team“ und den „mit Rat und Tat zur Seite Stehern“ vom Reiseservice- Henser.

Auf Ahlhorn folgt Griechenland

Für die Reisegruppe war klar: „Ahlhorn, wir kommen wieder!“ Und für das Team des Familien unterstützenden Dienstes des Lebenshilfe Heinsberg e.V. steht fest: Als nächstes rocken wir Griechenland!”

Bernd Dohmen, Lebenshilfe Heinsberg

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