Puuuh – was war das für ein Start in das Jahr 2020!

Von Januar bis März waren wir alle mit Hochdruck an der Vorbereitung für das Buchungsjahr 2021: Besuche bei unseren Hauspartnern in Europa mit vielen guten Vertragsabschlüssen, der Bau unserer neuen Website, eine intensive Überarbeitung unseres Buchungssystems und dann – mit „Schmackes“, wie es hier in Ostwestfalen heißt – an die Katalogvorbereitung für 2021. Jawoll! Und plötzlich eine Notbremsung aus vollem Lauf für alle…

Die Frage aller Fragen haben wir uns sofort gestellt: schaffen wir das? Wir haben in den ersten Wochen sehr intensive Hausaufgaben gemacht: Szenarien entwickelt, unsere Fachleute gefragt, jede Hilfestellung geprüft. Wir haben verschiedene Maßnahmenkoffer gepackt und wissen jetzt: ja, wir kriegen das hin! Mit blauen Flecken (je länger, je mehr), aber wir kriegen das hin! Das ist ein gutes Gefühl und macht uns den Rücken frei, für alles, was jetzt dran ist.

Eine der bitteren Pillen: die Hälfte der Mitarbeiter ist zu Hause in Kurzarbeit. Und für das, was die Rumpfmannschaft tun muss, gibt es kein Rezept. Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt.

Jonas und Suse telefonieren so viel wie möglich mit Euch und unseren Hauspartnern. Wir wollen wissen, wo genau der Schuh drückt. Und suchen für jede Gruppe die passende Lösung.

Dirk und Irina kümmern sich um die Verwaltung der Krise: Umbuchungen und Rückabwicklung von Reisen. Nichts ist Routine, alles muss sorgfältig geprüft werden.

Marcel (im Home-Office) und Julia kümmern sich um 2021: 500 Buchungswünsche von Euch liegen bei uns, für Euch und für unsere Hauspartner eine gute und wichtige Perspektive.

Je länger die Krise dauert, desto mehr Sicherheit finden wir. Wir haben wir in den letzten Wochen sehr viele sehr gute Erfahrungen mit Gruppenleitern und Hauspartnern gemacht. Gute Worte, Zusammenhalt, gemeinsame Suche nach Perspektiven und tragfähigen Lösungen finden sich in vielen Gesprächen. Natürlich gab es auch andere Reaktionen. „In der Krise zeigt sich der Charakter.“

Eine aufrechte Haltung, Verlässlichkeit und Fairness ist unsere Richtschnur für alle Entscheidungen. Wir wollen jedem auf der anderen Seite der Krise gerade in die Augen schauen können.

Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Schiff im Sturm. Am Sturm können wir nichts ändern, aber wir haben das Ziel bestimmt und halten jetzt mit möglichst ruhiger Hand Kurs. Das gelingt nicht an jedem Tag gleich gut. Aber jeder gegenseitige Zuspruch, jede gefundene Lösung bringt uns ein Stück weiter dorthin. Immer mehr von Euch und unseren Hauspartnern schließen sich diesem Kurs an. Das fühlt sich gut an. Danke dafür!

Jonas Henser

 

 

 

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